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Ausrutscher und Zoobesuch (15.01.2008)
09.01.-11.01.2008

Alaska war an 09.01. so richtig brav. Viel zu brav. Am 10.01. musste sie das gleich wieder wett machen. Es fing schon morgens an, als ich, noch müde um 6:00 h, aus dem Bett kroch. Alaska war schon topfit, da mein Mann an selbigem Morgen von der Nachtschicht nach Hause kam und sie schon muntergespielt hatte. Also, ich aus dem Bett, Alaska hing gleich an meinem großen Zeh und versuchte ihn so richtig gut durch zukauen. Aber so was in aller Herrgottsfrüh geht gar nicht. Ich also versucht A. abzuschütteln, A. mir hinterher und hing dann an meinem Nachtgewand, was mir auch nicht recht war. Gut soviel zur Minikrokoattacke. Beim Frühstück hat sie dauernd irgendwas getrieben, z.B. war am Mülleimer – nein – knabberte am Stuhl – nein – nagte am Schrank – nein – ging am Tisch hoch – nein - - nach dem letzten NEIN legte sie sich endlich auf ihren Platz, aber nur so lange bis Tobias dann zur Arbeit ging. - Zwei Minuten war ich kurz an der Haustür und Klein-Alaska allein in der Küche. Als ich wieder reinkam, was musste ich da sehen? Ein klauendes Kravallole, mit langem Hals am Küchentisch, die Butter in der Mache. Es ertönte ein lautes PFUI meinerseits, Alaska verließ auch sofort den Tatort, aber die Butter konnte ich wegschmeißen. Dieses war der erste Streich, doch der zweite folgt zu gleich. – Bei meinem Vater ging es munter weiter. Die Katze gejagt – nein – den Opa beim Kaffeetrinken gestört – nein – am Tischtuch gezerrt – nein – die Katzenfutterschüssel gestürmt –nein – und zu guter Letzt, ich war nur zwei Minuten auf dem Örtchen, als ich reinkam war das Kroko verschwunden. Ich suchte es in der Küche, im Esszimmer und im Wohnzimmer. Weiter konnte sie ja nicht. Ich rief sie, - nichts. Ich fragte meinen Vater, wo Alaska wohl wäre, er meinte sie sei grad ins Wohnzimmer, - aber da war sie ja nicht. – Ich rief noch ein paar mal – nichts. Auf einmal wurde ich auf ein Rascheln aufmerksam, es kam aus Richtung Esszimmertisch. Ich gleich hin und siehe da, unsere Alaska hatte die Leckerletüte vom Esstisch geklaut und verspeiste in aller Seelenruhe den Inhalt (die Tüte enthielt die Tagesration). Ein lautes PFUI meinerseits und die Tüte abgenommen, aber sie war fast leer, ca. 3 –4 Teilchen waren noch übrig. :-(( Ich war im ersten Moment wirklich stinksauer, aber andrerseits musste ich mir wegen so viel Dreistigkeit auch ein Lachen verbeißen.

Nachmittags erhielt Alaska Besuch von Klein-Kimba (10 Wochen alt). Kimba ist ein richtig süßer, kleiner Zwerg und Alaska freute sich riesig, als sie Kimba im Hof wahrnahm. Sie hüpfte rum wie ein kleines Fohlen, aber Kimba war dieses wohl noch unheimlich. Sie verdrückte sich mal gleich an die Waschküchentür und Alaska sauste um sie rum, wie ums goldene Kalb. Nach einiger Zeit, wurde es der Kleinen K. zu viel und sie flüchtete sich in Richtung unserer Beine (siehe Video). –

So schlimm wie der Tag anfing, so relaxt endete er. Alaska machte am Abend all ihre Verfehlungen vom Morgen wieder wett. Sie war mustergültig folgsam, brav und suchte, als ich zufällig ins Schlafzimmer ging, ihren Schlafplatz neben dem Bett, alleine auf. Dort blieb sie bis zum nächsten Morgen. Supi

Am Freitag, fuhren Rainer, Alaska und ich einkaufen. Natürlich auch zum Zoogeschäft, bei dieser Gelegenheit, besuchten wir unseren Tierarzt, der gleich neben dem o.g. Laden seine Praxis hat, zwecks Wiegeaktion. Alaska wog
14700 g. Im Geschäft schloss A. Bekanntschaft mit einer Labrador-Dame, die sehr gutmütig zu Alaska war. Nach einigen Einkäufen, machten wir noch einen Spaziergang zum nahegelegen Baumarkt, dann ab nach Hause. A. war richtig geschlaucht und musste ein ausgiebiges Nickerchen machen. Ansonsten verlief der Tag ruhig und harmonisch.

12.01.-15.01.2008


Samstags waren wir mit der Welpenschule im Tiergarten. Alaska und ihre kleinen Freunde sahen zum ersten Mal andere Tiere. Klein Alaska war von denen aber eigentlich nicht so beeindruckt. Die Rehe, Pferde, Schweine, Truthähne, Affen und Ziegen interessierten sie bei Weitem nicht so, wie ihre Welpenkameraden Linus und Dwalin. Sie zerrte und zog an der Leine, dass es manchmal wirklich recht anstrengend war, sie im Zaum zu halten. Nur bei drei Tierarten machte sie eine Ausnahme, beim Rotfuchs schaute sie ziemlich erstaunt, bei den Wölfen auch und bei den Schneefüchsen ebenfalls. Ansonsten war es wirklich sehr stressig. Ich war heilfroh, dass Tobias auch mitgekommen war und mich tatkräftig unterstützte. Denn das Kroko zerrte so sehr an der Leine, dass es 5 mal auf den Weg gekübelt hat und ich jetzt, nach Unterredung mit der Trainerin, beschloss am Montag ein Geschirr zu erwerben, um solches in Zukunft zu vermeiden. Außerdem ist A. eine ausgesprochene Heimsch...in und macht ihr großes Geschäft eigentlich nur im heimischen oder ihrem zweiten Garten, aber nein unsere Kleine Süße musste auch noch den Tierpark verschönern, welches ich sofort beseitigt habe (zum Glück hat Tobi an die Tüten gedacht).
Um es einfach auszudrücken: Der Tierpark war schön, Alaska war stressig und danach ziemlich erledigt, Tobias und ich waren auch todmüde und freuten uns auf eine warme Tasse Kaffee zu Hause.


Ansonsten war der Sonntag etwas verbissen (Krokoattacken), Montags angefangen die Krokoattacken rigoros zu unterbinden. Welches sich auch durch Erfolg krönen lässt. Am Dienstag hatte Alaska nachmittags Bauchweh (zeigte sich durch lautes Aufjammern, wenn A. auf ihrem Platz lag, sogar während des Schlafens). Wir sind am Abend noch mit ihr zum Tierarzt gefahren. Der diagnostizierte (nach dem Röntgen) starke Blähungen. Das arme kleine Kroko bekam eine Spritze (ohne Probleme gemeistert) und Medizin verordnet. In der Nacht und bis zum Morgen wurde es besser. Es ist aber auch kein Wunder, das mit dem Bauchweh. Alaska betätigt sich bisweilen als Staubsauger (Saugerwart). Bein Spazieren gehen nimmt sie alles ins Maul, was auf der Straße so rumliegt (z. B. Tempos, Kippen, Plastikteile, Papierschnipsel etc.) :-(( Wird dann auch sofort aus dem Fang entfernt. Zu Hause liegt zwar nicht so viel rum und ich achte immer darauf (auch die anderen Rudelmitglieder passen auf), wenn es mir möglich ist, dass sie nicht so viel blödes Zeuge aufnimmt, aber manchmal ist der Teufel ein Eichhörnchen und man verpasst mal was, so wie in diesem Fall. Saugerwart hat einen Karton erwischt mit Plastikklebeband. Die Konsequenz daraus – Bauchweh. Am Mittwoch sah die Welt schon wieder anders aus. Klein-Alaska ging es besser.
Gewicht am 15.01.2008: 15300 g und Alter 15 Wochen


...zeigt her eure Zähne...

...ich schmuse gerne...

...Herrchens Socken, sind die Besten...

.....? ? ? ? - denk....

... komische Hunde, die haben aber lange Beine...

...und was ist das wieder? ...

A l a s k a + B a n o u wolten nicht schauen

... total große "Hunde" ....

...hier riecht es aber interessant...





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