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Jahresanfang und neue Welpenerfahrungen (08.01.2008)
01.01.-04.01.08

Im neuen Jahr hat sich bei Klein-A. etwas verändert. Sie ist etwas ruhiger geworden. Ab und an dreht sie noch zu einer richtigen Krokoattacke auf, aber es hat mir den Anschein, dass es weniger wird. Mit der Stubenreinheit ist es so gut wie geschafft. Man muss sie halt nur im Auge behalten und ihre Signale sehen (Laut gibt sie nicht). Sie setzt sich dann nur vor die Tür und schaut, wenn man dann nicht drauf reagiert. Passiert es halt. Aber ich tue mein Möglichstes und reagiere immer sofort. – Sie ist auch sehr anhänglich und lieb. Kämmen lässt sie sich ganz toll und schön spielen tut sie auch. Die Kommandos „Sitz – Platz – Komm“ beherrscht sie schon super gut. Wir arbeiten auch oft dran. – An der Leine ist sie sehr anstrengend, vor allem weil sie sich auf der Straße wie ein Staubsauger aufführt. Ich hab ihr schon des öfteren blödes Zeug aus dem Maul geholt. :-(( – Das Verhältnis zur Carla ist von Alaskas Seite aus ungetrübt, aber Carla kapiert einfach nicht, dass A. nur spielen will. Ansonsten waren die letzten vier Tage relativ entspannt. – Ich versuche Krokole auch immer mitzunehmen, wenn ich weg gehe, dass sie auch ausgepowert ist. In der Nacht vom 01.01. – 02.01. schlief die Kleine-Maus dann auch wirklich bis morgens durch. – Wieder ein Erfolg :-))). Am 02.01. war sie 3 Monate alt.



05.01.-08.01.2008

Am Samstag den 05. Jan. war endlich wieder Welpentreff. Klein-Alaska und ich waren mal wieder die ersten vor Ort. Als wir aus dem Auto stiegen, sah das kleine Krokodil zum ersten Mal ein Huhn. Erstaunt blieb sie stehen und schaute etwas verunsichert. Dann folgte ein tiefes „Wuff“. Gern wäre sie gleich hingerannt, doch ich konnte dieses, dank Leine, verhindern. Im Hundesportverein angekommen, konnte sie das Zusammentreffen mit den anderen Welpen kaum abwarten. Als erster traf Alaskas Freund Linus (ein knuffiger Hovi-Boy, schwarz-marken) ein. Sie balgten sich auch gleich, natürlich an der Leine und wir mussten sofort den ersten Tadel einstecken. An der Leine balgen, geht gar nicht, wegen Chef hintendrann, verheddern, Aggressionen aufbauen und so. Also wir, wieder Hunde zu uns genommen und aufgepasst, dass ja nix passiert. Alaska war vollkommen unbeeindruckt von der Zurechtweisung, ich aber, war etwas beklommen. Es trafen dann nach und nach die anderen Welpen mit Herrchen/Frauchen ein, unter anderem auch noch Alaskas Lieblingsfreund Dwalin, ein blonder Hovi-Junge. Die Vorfreude war groß. - Eine der netten Trainerinnen befand Alaska für zu dick, man würde ja keine Rippen mehr spüren und sie hätte Schwabbel am Bauch. Naja, als wir das erste Mal hinkamen und sie (es war dieselbe Dame, wie dieses Mal) Alaska nur 1 Min. angeschaut hatte, meinte sie auch A. hätte einen Nabelbruch. :-( Unser Tierarzt lachte nur über diese Äußerungen und meinte es wäre alles in bester Ordnung – Also jetzt wieder zum Welpentreff zurück. Auf der großen Wiese war Klein-Alaska mal wieder so richtig überfordert. Sie wollte einfach nicht in die Mitte kommen und hielt sich wieder nur in der Nähe des Ausganges auf. Gesellschaft bekam sie auch gleich von Dwarlin und Linus. Sie rauften was das Zeug hielt, aber zu uns in die Mitte kamen sie nicht. Nach einiger Zeit, forderte uns die Trainerin auf, die Hunde zu rufen und das Halsband samt Leine wieder anzuziehen. Fast alle Welpen gehorchten, nur Alaska und Linus nicht. Denen war grad alles wurscht. Sie zofften weiter miteinander, alles Rufen nützte nichts. Linus-Frauchen und ich versuchten das Knäuel zu entwirren, was uns nach einiger Zeit auch gelang. - Wir mussten mit den anderen "Welpenmenschen" eine Gasse bilden, durch die wir immer einzeln unsere Lieblinge abrufen sollten. Als wir an der Reihe waren, war ich mir hundertprozentig sicher, dass Alaska sofort zu mir gerannt käme, aber was macht dieser Hund, er saust erst 4 m an mir vorbei und kommt aber dann doch, freudig auf mich zugerannt. Klasse gemacht. Danach war noch eine Menschengruppe dran, in die wir uns reinstellen und den Hund rufen sollten. Auch das meisterte Alaska mit Bravour. Nun kam wieder freies Spielen dran, welches von den Welpis freudig begrüßt wurde. Zum Schluss waren alle Hunde saudreckig (wegen Regen u. nasser Wiese) und ziemlich müde. Am Abend war Kravallole richtig k.o. und wollte nur noch schlafen aber, ums Sauberbürsten kam sie nicht herum. Das hat auch ganz toll geklappt. Ansonsten verlief die erste Januarwoche ziemlich ruhig. Alaska wird wohl langsam doch etwas reifer. Sie ist eine richtig Süße. – Außer wenn sie Fernbedienungen klaut, Möbel anknabbert, Socken klaut und noch hin und wieder diese wilden Krokoattacken bekommt. – Aber trotzdem lieben wir sie. Nachts muss sie fast nicht mehr raus. Sie schläft durch. Juchuuu
Heute ist Alaska 14 Wochen alt


...gib den Socken her ! ...

Können diese Augen lügen?

...was könnte ich jetzt wieder treiben?

...schön, ist es auf der Welt zu sein ...





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