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Der Sturm bricht los..... oder Welpenerfahrungen (08.12.2007)
Endlich Wochenende. Ausschlafen. – Denkste
Kleiner schwarzer Kobold war um 6:00 h wach und hatte mordsmäßig Kohldampf. Danach raus, dann ein kleines Verdauungsschläfchen. Um ca. 8:30 h noch mal raus. Beim Hineingehen eine etwas größere Krokoattacke an meinem rechten Hosenbein. Ich geschüttelt, Alaska gezogen. Dann in meine Kniekehle gezwickt, ich habe versucht Klein-Kroko abzuschütteln. Wieder drinnen, dachte ich (immer noch kämpfend mit dem Kroko) MIR WIRD SO KALT; AN MEINER WADE, drehte mich nach hinten und schaute, ich dachte mich trifft der Schlag mein ganzes Hosenbein war voll mit Blut. Ich etwas Panik und rein ins Zimmer von Tobias, der war erstaunt über den Rabatz den wir verzapften. Er fragte was los wäre. Ich erzählte ihm mein Dilemma, schwubs war er aus dem Bett um mich zu verarzten. Er stürzte ins Schlafzimmer zu meinem Mann und holte das Verbandszeug, mein GG auch gleich im Schlepptau ab zu mir ins Bad. Meine Kniekehle hatte ein ganz schönes Loch, aus welchem ein roter Quell schoss. Rainer machte mir gleich einen Druckverband. – Am Nachmittag, der Verband hielt. Da dachte ich mir, kannst ihn jetzt abnehmen. Gedacht, getan. Der Quell begann sofort wieder zu sprudeln, da wurde mir aber doch Angst und Bang, Verband wieder dran, und ab zur Notfallzentrale. Dort wurde ich dann fachgerecht verarztet. Die Ärztin (hat selbst einen Hund) meinte ich solle den Verband bis am Montag dran lassen. Ich hoffe es ist damit jetzt gut. :-))
Nach der Notfalldienstzentrale, stand Alaskas 1. Welpentreffstunde an. Also Alaska in Transportkiste im Auto verfrachtet. Ging ganz gut (mit Welpenspaghetti) Tobias war auch mit von der Partie – und los ging es. Klein-Krawallole sang uns die ganze Autofahrt lautstark was vor. :-(( – Wir waren froh als wir endlich ankamen. Aus dem Transportkorb/Auto raus vernahm Alaska fremde Geräusche. Ein Gockel krähte lautstark und Klein A. hat wohl noch nie einen Hahn krähen gehört. Dann ging es rein zum Hundeverein. Alle waren schon auf der Wiese. Wir waren natürlich etwas to late, (wegen meiner Kniekehle), aber alles war noch im grünen Bereich. Alaska wurde auf der Wiese gleich von einem kleinen blonden Hovi-Jungen empfangen, der ungefähr so alt ist wie sie. Sie war erst sehr reserviert. Die größeren Welpen kamen natürlich auch auf sie zu, Klein A. sonst sehr selbstbewusst, rannte mit eingezogenem Schwanz, Richtung Tobias, welcher noch draußen vorm Zaun stand. Die nette Dame vom Hundeverein, meinte Tobi solle doch reinkommen, damit A. nicht dauernd hin und her gerissen wurde. Die Kleine bekam auch gleich einen größeren Knuff von einem älteren Welpen ab. War dann auch nicht mehr so dolle drauf und sah sich das Geschehen lieber aus sicherer Entfernung an. Dann meinte die Übungsleiterin wir sollten die Kleinen wieder anleinen. Natürlich alles mit viel Lob und Leckerli. Alaska war Feuer und Flamme. Bei der nächsten Übung stand die Wippe auf dem Programm. Der erste Welpe erklomm das Gerät, ziemlich zögerlich und auch nur mit gut Zureden und Belohnung. Dann kamen noch ein paar kleine Purzel dran. Immer zögerlich und mit Zurückhaltung. Alaska sah aufmerksam zu und saß schön bei Fuß. Endlich kamen wir an die Reihe. Unsere kleine Prinzessin schritt auf die Rampe zu und hinauf, ohne mit der Wimper zu zucken. 1, 2, 3 und drüber die Wippe kippte, (die ÜL mahnte langsam, langsam) Alaska wartet nur kurz. Mit Bravour meisterte sie ihr erstes Hindernis (wir brauchten nur 2 Leckerlis). Ich war richtig stolz auf meine kleine Süße, die ÜL lobte Alaska sehr und auch ich bekam ein Lob. – Stolz war ich, richtig stolz. – Jetzt war wieder Spielpause angesagt. Und siehe da, Alaska machte jetzt auch mit. Der kleine, blonde Hovi animierte sie zum Spiel und sie stieg ein. Raufte und balgte sich jetzt auch. Mit wehenden Ohren und hochgestelltem Schwanz ging es über die Wiese. – Die erste Welpentreffstunde war nun zu Ende. Wir erledigten noch ein paar Formalitäten und unterhielten uns noch etwas. Alaska schlief seelenruhig zu meinen Füßen. – Auf der Heimfahrt sang sie uns nur noch ein bisschen was vor und wir kamen einigermaßen relaxt nach Hause. – Ein müdes, hungriges Hovi-Mädchen kam nach Hause, um erschöpft auf ihren Teppich zusinken, noch kurzes Fresschen und das Sofa erklommen. So wird aus einem Hovawart, ein Sofawart. Der Abend verlief dann richtig harmonisch.

siehe auch Rubrik "Lustiges"


....das Kroko schlug zu ...

... toller Verband ....





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