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Alaska und die OP (30.06.2010)
Ja, unsere Süße wurde am 25.06.2010 operiert ... die Scheinträchtigkeit hatte sie zu sehr mitgenommen ...

Als wir vom Urlaub nach Hause kamen ... wurde alles recht schlimm ... die Kleine trug heulend ihre Spielsachen durchs Haus ... und diese wurden dann natürlich alle weggeräumt ... danach war unsere Carla (Katze) dran ... die lag schlafend auf dem Bett und wurde kurzerhand von Alaska vom selben gepflückt und ins Körbchen verfrachtet ... Alaska fing schon an sie zu pflegen und Rainer hat die arme kleine Katze grade noch gerettet .... die saß dann am Treppenabgang aufgeplustert wie ein Pfau und ziemlich feucht ....

Ein paar Tage später kam es dann noch mal vor ... Carla war schon ganz verscheucht ... nun ja lange Rede kurzer Sinn ... nach dem dann Alaska nur noch teilnahmslos den ganzen Tag in ihrem Körbchen rumlag und auf dem Hundeplatz nur so halt hinterher latschte und auch mit ihrem allerbesten Freund Ben überhaupt nicht mehr spielen wollte, ging ich schweren Herzens mit ihr zum Doc. und erzählte ihm unser Dilemma.
Er meinte dann auch, dass es für Alaska wohl das Beste wäre, erklärte mir haarklein alles was ich wissen wollte und dann wurde ein Termin vereinbart.

Die Zeit bis zum Termin verflog wie der Wind ... und jeden Tag, den wir näher kamen, wurde ich nervöser ... unsere Zaubermaus ahnte, zum Glück, von alledem nichts und mein Kloß im Hals wurde immer dicker .... am Tage X ging ich mit Alaska schon um 6:30 Gassi ... dann holten wir Doris ab, die uns zu unserem Gang nach Kanossa begleitete ... um 7:30 hatten wir Termin und kamen auch gleich dran ...

Alaska wurde noch mal abgehört und kurz untersucht, dann kam die Narkosespritze ... sie wehrte sich lange gegen die Betäubung, aber irgendwann hielt sie nicht mehr stand und war dann eingeschlafen ... zwei Pfleger kamen und holten meine Maus ab ... als ich sah wie sie in den OP geschoben wurde, war es auch mit meiner Fassung vorbei und ich vergoss ein paar Tränchen ... Doris tröstete mich (ich war so froh, dass sie mitgekommen war), denn jetzt hieß es warten – um 10:30 konnte ich meine kleine Maus, in türkis farbenem Buddy in Empfang nehmen ... man sah ich an, das es ihr überhaupt nicht gut ging ... Doris und ich brachten sie schnell nach Hause ...

Die nächsten zwei Tage waren schon sehr anstrengend ... aber Alaska, erwies sich als sehr geduldige Patientin und ließ ihre Wunde ganz in Ruhe ... so heilte alles bestens ab ... im Nachhinein bin ich froh, dass wir diesen Schritt unternahmen ... denn unsere Zaubermaus ist wieder die Alte ... lebensfroh und unternehmungslustig ...













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