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Ein Ausflug in den Pfälzer Wald (01.10.2009)
Am letzten Freitag, bekam Rainer so eine Eingebung, man könnte ja mal wieder, Samstags, in den Pfälzer Wald gehen, zum Wandern .... die Begeisterung bei mir, war wieder "riesengroß", da bei solchen Exkursionen immer "verlaufen" auf dem Programm steht ... naja, lange Rede, kurzer Sinn, wir sind natürlich wandern gegangen und Katrin (mit den Hunden Diego und Gorma) und Jürgen (mit Paul und Samantha), haben sich kurzer Hand angeschlossen ... zu meiner Freude, denn alleine im Wald rumgamsen ist nicht so mein Ding ... wir trafen uns am Parkplatz "Lindemannsruh" 5 Hunde und 4 Menschen ...Alaska zeigte sich gleich von ihrer "charmanten Seite" und blaffte Sam, Jürgens Hündin, voll an ...welches sich dann den ganzen Weg über rächte, da Sam des Öfteren versuchte, Alaska in den Popo zu zwicken. - Wir begannen auch gleich mit dem Abstieg ... (ich kam schon gleich ins Grübeln, denn ich dachte, was ich jetzt runter marschier, dass muss ich auch wieder rauf) ... es ging eine Weile abwärts ... danach etwas aufwärts, Rainer war der Pfadfinder mit Wanderkarte und GPS, Alaska war total durch den Wind ... lauter neue Gerüche und Eindrücke, sie zog wie verrückt ... sie war nicht die Einzige ... Sam und Paul, standen ihr in nichts nach. Diego und Gorma konnten ohne Leine gehen ... die Zwei hören aber auch super, Katrin ist zu beneiden. Nach einer Weile hörte dann aber der Weg auf und wir entschlossen uns auf einem Trampelpfad, quer über den Hang zu marschieren ... ich ließ alle vorgehen und versuchte mein Bestes, aber auf einmal war auch der Trampelpfad weg und ich sah mich alleine, da Katrin schon oben war, Jürgen auch und Rainer so ca. 5 m von mir weg ... auf dem Hang stehen ... rechts ging es steil abwärts und links steil nach oben ... ich bekam voll die Panik ... und verlor die Nerven ... ich war nicht mehr fähig, mich zu bewegen, vor lauter Angst, ich könnte stürzen ... ich dachte schon die "Bergrettung" wäre nötig. Irgendwie schaffte Rainer es dann doch mich zum Weitergehen zu bewegen und gemeinsam mit Jürgen wurde ich ich dann aus meiner misslichen Lage gerettet. - Oben angelangt war dann auch wieder ein Weg, aber jetzt standen wir mitten im Pfälzer Wald und wussten nicht so genau wie es weitergeht (ich sagte ja, Verlaufen steht auf dem Programm) ... Wir folgten dem Weg ... und siehe da, wir fanden unsere Route wieder und weiter ging es zum Ungeheuer See ... den wir dann auch erreichten ... jetzt wurde sich erst mal gestärkt, sowohl Mensch als auch Hund ... nach einer kurzen Rast, ging es weiter. Wir nahmen eine Abkürzung und wie ich schon im Vorfeld gedacht hatte ging es steil bergauf ... zum Glück trat mir Jürgen Sam ab, die mich irgendwie den Berg rauf zog, da mir schon die Zunge auf dem Boden hing ... ich war froh, als wir auf einem Asphaltweg ankamen und kurz darauf den Parkplatz wieder erreichten ...

Wir kehrten zum Abschluss noch in das dortige Ausflugslokal ein. Bei Kaffee und Kuchen war die Welt wieder in Ordnung ...

Es war trotz der Bergpanik ein super schöner Tag ...



















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