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Durchwachte Nacht (03.12.2007)
Die letzte Nacht war fürchterlich. Draußen hat es gestürmt und in Strömen geregnet. Klein-Alaska hatte wahrscheinlich Bauchweh. Ich musste heute mit bei unserem Sohn im Zimmer schlafen, weil mein GG Tagschicht hatte. Also, wir (Tobias, Alaska und ich) um 22:30 h ins Bett/Kiste. Um ca. 23:30 h Alaska das erste Mal gewinselt. Wir raus, in den Regen und Wind. Auf die Wiese Alaska macht K und P. Dann schnell wieder rein. Ich tratschnass, Hund tratschnass. Kroko abgetrocknet und ab in die Kiste/Bett. Konnte nicht gleich wieder einschlafen. War gerade so am rübergleiten. Eine Tatze auf meinem Kopf und Gequieke. Auf den Wecker geschaut 0:30 h. Habe dann die Kleine geschnappt und wieder raus. Der Regen hatte aufgehört, dafür Sturm. Die Tannen rauschten furchterregend. Mini-Hovi hat dann wieder K gemacht. Schnell wieder rein. Ab ins Bett/Kiste. Konnte wieder nicht gleich einschlafen. War gerade am weggleiten. Tatze auf der Nase. Wecker 1:30 h. Wieder raus und P und K in Hofeinfahrt gemacht. Damit niemand reintritt, hab ichs gleich weggespült (mein GG hat heute Tagschicht und muss um 4:30 h weg, da ist es noch dunkel und er ist prädestiniert für da reinzutreten). Witterung: weiter Sturm. Dann wieder rein, ab ins Bett/Kiste. Konnte jetzt erst recht nicht gleich einschlafen. – Um 2:30 h noch mal so ein Prozedere die KS (Krawallschachtel) raus und in die Hofeinfahrt. Peng ein Pups und K. Die arme Wurzel muss furchtbar Bauchweh haben. Danach wieder rein. Ab ins Bett/Kiste. 3:15 h Gejammer und mir fehlen jetzt ein paar Haare. Wieder raus. Und Klein-Kroko hat nichts gemacht. Ist nur draußen im Sturm rumgerannt und hat Blödsinn gemacht. Ich war kurz vorm Verzweifeln. Hatte ja heute nacht noch kein Auge richtig zugemacht. Wir wieder rein, auf die Uhr geschaut 3:26 h. Ich setzte mich an den Küchentisch und musste erst mal Rotz und Wasser heulen. Alaska legte sich zu meinen Füßen und schlief selig ein. Ich war verzweifelt. Wartete bis um 4:00 h mein GG aufstand. Der war ganz erstaunt mich zu sehen. Ich erzählte ihm was war und er meinte leg dich doch nach hinten ins große Bett und schlafe. Hab ich dann auch gemacht. Alaska in der Kiste und ich im Bett. Geschlafen bis um 6:00 h der Wecker geklingelt hat. Dann wieder aufgestanden. Kaffeemaschine eingeschaltet dann wieder raus in den Hof. Waren erfolgreich. Frühstück für A. und für uns gemacht. Dann hat das Kroko. lange geschlafen und war dann reif für das nächste Abenteuer und zwar die Begegnung mit der Katze Carla. –
11:00 h Klein-Alaska hatte ausgeschlafen und war bereit zu neuen Taten. Leine dran, Korb gepackt und ab zum Opa (mein Papa). Das Gassi gehen zum Haus meines Vaters verlief sehr gut. War ja auch der zweite Ausgang auf der Straße. Im Hof angekommen, hat der kleine Kobold erst mal den ganzen Garten erforscht. Misstrauisch beäugt von Carla, die wie meistens ihre Zeit in ihrem Korb auf dem Fensterbrett verbrachte (sie geht nämlich nicht so gerne raus). Also der kleine Fellknäuel sauste mit mir im Schlepptau den Garten rauf und runter, rauf und runter, verewigte sich dann noch auf dem Rasen. Dann wagte ich den Versuch. Alaska auf dem Arm betrat ich das Haus. Siehe da. Carla kam direkt zu mir, trotz schwarzen Fellball auf dem Arm und lies sich streicheln. Kaum hatte ich Alaska abgesetzt, verschwand Carla raus in den Gang und ab in den 1. Stock. Alaska begrüßte derzeit hoch erfreut meinen Vater. Danach durchstreifte sie die Küche, das Esszimmer und das Wohnzimmer. Dann war sie müde und verkroch sich unter dem Küchentisch. Ich erzählte gerade mit meinem Dad, als ich Carla im Hausflur maunzen hörte. Ich ließ sie ins Wohnzimmer rein und bestach sie mit Guterle auf der Couch. Sie legte sich, wie sie es immer tut, über meine Brust und schnurrte wie verrückt. Großes Kraulen war angesagt. Dann fiel mir wieder der kleine schwarze Kobold ein. Mit Carla auf dem Arm, begab ich mich in die Küche. Da lag A. noch immer tief schlummernd, C. knurrte etwas. Ab auf die Couch, Carla verließ meinen Schoß und setzte sich auf den Wohnzimmertisch. Ich lockte sie auf den Kratzbaum und spielte mit ihr. Auf einmal kam Alaska ins Wohnzimmer und Carla fauchte ziemlich stark. So einen Gesichtsausdruck hab ich bei meiner süßen Katze noch nie gesehen. Alaska kümmerte sich nicht um sie. Beide zeigten sich aber überaus souverän. Ich beschloss, dass die Zusammenkunft jetzt beendet werden sollte und packte mein kleines Kroko ein, verabschiedete mich von Carla und Paps und ging nach Hause. Alaska war von dem Abenteuer so erledigt, dass sie bis zum Abend tief und fest schlief.


.... Mann bin ich müde .....

... mein armes Frauchen auch ... ich passe auf sie auf....

...das ist die Katze Carla, die mal wieder gar nicht guckt ....

...dafür schau ich.....





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